Hey!
Ich bin Ineke.
Ich arbeite an Verknüpfungen:
· von Bildung & Gesundheit
· von Wissenschaft & Praxis
· von pädagogischen & somatischen Ansätzen
· von Körper & Geist.
Nach 10 Jahren in Praxis und Wissenschaft der frühen Bildung arbeite ich heute als Fachberaterin, Referentin und Autorin. Ich begleite Fach- und Führungskräfte, Teams und Einrichtungen an der Schnittstelle von Körper, Beziehung und Bildung.
Regulation – Resilienz – Resonanz
Regulation als zentrale Zukunftskompetenz
Regulation beschreibt die Fähigkeit, innere Zustände wahrzunehmen, zu beeinflussen und flexibel auf Anforderungen zu reagieren. Für Kinder ist die Entwicklung von Selbstregulation eine wichtige und herausfordernde Anforderung der ersten Lebensjahre. Doch auch Erwachsenen fällt es häufig gar nicht so leicht, im Kontakt mit sich selbst zu bleiben, wenn es schwierig wird. Regulation schlägt dabei eine Brücke zwischen individueller und kollektiver Verantwortung: Sie ist nicht nur grundlegend für das Verfolgen eigener langfristiger Ziele, sondern auch für demokratisches Denken und Handeln und dafür, proaktiv und gestaltend auf zukünftige Entwicklungen Einfluss nehmen zu können.
Resilienz als Grundlage für Wohlbefinden und Gesundheit
Resilienz wird in der Kindheit entscheidend geprägt – aber auch im Laufe des Lebens immer wieder neu hergestellt. Für Kinder sind ihre Beziehungen und die Qualität der Anforderungen entscheidende Faktoren, wenn es um den Aufbau von Resilienz geht. Resilienz entsteht dabei im und durch den Körper: in einem Nervensystem, das zwischen Aktivierung und Ruhe pendeln kann und in der verkörperten Erfahrung von Sicherheit und Selbstwirksamkeit. Verkörperte Resilienz zeigt sich darin, Belastungen zu begegnen, ohne sich zu verhärten oder zu erschöpfen – und nach Herausforderungen wieder in ein Gefühl von Stabilität, Lebendigkeit und Verbundenheit zurückzufinden. Damit ist sie eine zentrale Grundlage für langfristiges Wohlbefinden und Gesundheit.
Resonanz als lebendige Form der Beziehung
Resonanz beschreibt die Qualität, mit der wir uns selbst, anderen Menschen und der Welt begegnen: nämlich zu berühren und sich selbst berühren zu lassen. Resonanzbeziehungen sind die Grundlage für nachhaltiges Lernen: weil Kinder (und Erwachsene!) sich von Themen berühren lassen, von etwas gefesselt sind, sich angenommen fühlen und damit offen für Bildungsprozesse werden. Resonante Beziehungen entstehen dort, wo Menschen präsent sind, sich einlassen können und gehört werden. Stress, Angst und Druck hingegen stehen in einem grundlegenden Widerspruch zu Resonanz. In pädagogischen Kontexten wird Resonanz zum Gegenpol von Entfremdung und Beschleunigung – und zur Voraussetzung für Entwicklung.
Fortbildungen – Workshops - Vorträge
Ich begleite Fach- und Führungskräfte dabei, regulierte, beziehungsorientierte und entwicklungsfördernde Lernumgebungen zu gestalten.

Themen sind u.a.:
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Neurophysiologische Grundlagen (Nervensystem, Stressreaktionen, Stresstoleranz)
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Zusammenhang von Selbst- und Co-Regulation
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Herausforderndes Verhalten verstehen
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Selbstregulation von pädagogischen Fachkräften und Kindern unterstützen
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somatische Methoden für den pädagogischen Alltag
Bücher
Regulation, Resilienz und Resonanz sind zentrale Einflussfaktoren gelingender Entwicklungsprozesse. Als Autorin nehme ich in den Blick, wie sich Regulationskompetenzen entwickeln, wie Erwachsene dies unterstützen können und welche tragende Rolle der Körper dabei spielt.
Selbstregulation
und Co-Regulation
Erscheint im Juni 2026
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Beitrag in
"Kinder stärken für demokratische Werte"
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weitere Publikationen
Eilers, I. (2026): Eine Frage der Haltung. Praxis Kitaleitung, 2/26, 42-43. Eilers, I. (2025): Wohlbefinden ist kein Luxus. Entspannungstechniken für Fachkräfte. Krippenkinder, 6/25, 28–31 Eilers, I. (2025): Schüttel dich! Körperorientierte Methoden für mehr Wohlbefinden. Praxis Kitaleitung 6/25, 40-42. Eilers, I. (2025): Stress biografisch reflektieren. Praxis Kitaleitung, 3/25, 14–16. Eilers, I. (2025): Stress lass nach! Das Körper-Geist-System. Praxis Kitaleitung, 2/25, 28–29. Eilers, I. (2024): Selbstregulation und Ko-Regulation in der Kita – wie kindlicher Stress und erwachsenes Wohlbefinden zusammenhängen. In: Dreyer, R. (Hrsg.): Kita-Fachtexte 7. https://doi.org/10.58123/aliceopen-653
Haltung und Hintergrund
In meiner Arbeit begegne ich vielen Menschen, die Kinder begleiten – engagiert, verantwortungsvoll und zugleich zunehmend erschöpft.
Und ich sehe Kinder, die früh lernen müssen, mit Stress, Unsicherheit und Überforderung umzugehen.
Ich bin überzeugt: Wohlbefinden und Gesundheit sind keine Nebensache pädagogischer Arbeit, sondern ihre Grundlage.
Nur wenn Erwachsene reguliert, präsent und innerlich erreichbar sind, können Kinder sich sicher fühlen, in Beziehung gehen und lernen. Deshalb setze ich mich für eine Pädagogik ein, die den Körper, das Nervensystem und die Qualität von Beziehungen ernst nimmt.
Als Erziehungswissenschaftlerin (M. A.), Kita-Fachberaterin, Marte Meo Practitioner und neuromotorische Entwicklungsförderin begleite ich Fach- und Führungskräfte in der Pädagogik.
Als Gesundheitswissenschaftlerin (B. A.), Yogalehrerin und Ernährungsberaterin verknüpfe ich Bildung und Entwicklung mit der Frage nach einem gelingenden, gesunden Leben.
Denn ich bin überzeugt:
Keine Bildung ohne Gesundheit.
Keine Gesundheit ohne Bildung.


soomaa
soma [altgriechisch: Körper]
bezeichnet den Körper in seiner Ganzheit und Lebendigkeit – so, wie wir ihn von innen heraus erleben: jede Wahrnehmung, Bewegung, Emotion und jeden Gedanken.
Somatische Praxis bedeutet, den Körper bewusst wahrzunehmen, seine Signale ernst zu nehmen und von innen heraus zu erfahren – nicht zur Optimierung, sondern zur Förderung von Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensfreude.
Gemeinsam mit meiner Freundin und Kollegin habe ich soomaa gegründet - einen Raum für somatische Bildung, Regulation und verkörpertes Lernen.







